Lass Dich vom Dieb nicht unterkriegen – die Zusammenstellung der Autodiebstahlschutz – Systeme

awojcieszek
7 Mai 2015
Lass Dich vom Dieb nicht unterkriegen – die Zusammenstellung der Autodiebstahlschutz – Systeme

Es gibt kein Auto, das nicht gestohlen werden kann. Die Kunst besteht darin dem Dieb das Werk zu erschweren. Dazu wurden Diebstahlschutz-Systeme erschaffen.  Doch das eine System ist dem anderen nicht gleich Welche Systeme sollten wir wählen um ruhig schlafen zu können?

2014 wurden in Polen 14 124 Autos gestohlen. Es waren 9% weniger als im Vorjahr, was nichts an der Tatsache ändert, dass  jede 37 Minuten jemand sich von seinem Wagen verabschiedet. Meistens für immer, weil nur jedes vierte Fahrzeug wiedergefunden wird. Und obwohl die Polizisten auf eine Senkung der Diebstahlfälle deuten (2004 gab es 51150 solcher Verbrechen), macht es Sinn in Sicherheits-Systeme zu investieren, denn Vorsicht ist besser als Nachsicht. Welche Systeme sollten wir beachten? Um es generell auszudrücken haben wir die Wahl zwischen mechanischen und elektronischen Systemen.

Mechanische Sicherungen gehören der Vergangenheit an. Die elektronischen, fabrikmäßig angelegten Systeme sind bereits den Dieben gut bekannt. Besser sei es in Aftermarket-Lösungen zu investieren, mit denen er Dieb kein leichtes Spiel hat und im Fall von  Problemen er eher vom Diebstahl zurücktritt als längere Zeit zu opfern und einen Reinfall zu riskieren –  erklärt Paweł Ślubowski, Mitarbeiter der hadron.pl.

Die Warschauer Polizisten vom Dezernat für Autodiebstahlbekämpfung sind der Meinung, dass in dem Zeitalter der herrschenden Elektronik, die größte Wirksamkeit Radiolokalisierungssysteme aufzeigen. Die Sache ist aber die, dass sie nicht vor Diebstahl schützen sondern dabei helfen die gestohlenen Fahrzeuge wieder zu bekommen.

– Solche Systeme sind resistent gegen GPS/GSM-Signalstörer, die von Dieben angewendet werden. Des Weiteren erlauben sie die Wagen mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern, auch in unterirdischen Parkplätzen und Metallcontainern,  zu orten – sagt Dominika Włodarczyk, Mitarbeiter bei Gannet Guard Systems.

Die  Verbindung der hohen Effizienz an lokalisierten Autos und der Schnelligkeit der durchgeführten Prozeduren (über 95% der gestohlenen Fahrzeuge werden innerhalb von 24 Stunden wiedergefunden), zeigt, dass das Radiolokalisierungssystem die bestmögliche Lösung ist.

 

Zusammenstellung der Sicherheitssysteme die vor Diebstahl schützen: von den schwächsten bis zu den wirksamsten

 8. Die Lenkradsperre
Eine billige aber am wenigsten wirksame Lösung. Die Diebe lösen sie indem sie das Lenkrad zerschneiden oder sie einfach eintreten – sie versuchen nicht die Sperre selbst zu zerschneiden oder das Schloss aufzubrechen.

7. Die Pedalsperre
Die Demontage dauert zwar eine Weile, aber sie wird, ähnlich wie die Lenkradsperre, als veraltete Lösung angesehen.

6. Die Gangschaltersperre
Abhängig davon um welches Model es sich handelt, braucht der Dieb um die Sperre zu lösen zwischen einer halben bis zu einer Minute. Sie kann Amateurdiebe abschrecken, nicht Profis. Des Weiteren kann der Dieb auch ohne die Sperre zu lösen, die Kupplung bedienen und das Fahrzeug an einen sicheren Ort rollen um es dann abzuschleppen.

5. Die Fabrikalarme und Wegfahrsperren
Auch Fahrzeugproduzenten versuchen die Autos vor Dieben zu schützen. Die britische Gesellschaf, Thatcham, bereitet sogar einen Bericht über die am besten fabrikgemäß abgesicherten Fahrzeugmodelle vor. Jedoch arbeiten die Verbrechergangs als aller erstes die Fabriksicherungen konkreter Marken aus, somit ist deren Nützlichkeit, wenn auch unbestritten, nicht die höchste.

4. Die Elektronischen Aftermarketsicherungen
Viel besser als Alarme behaupten sich Motoranlasssperren. Zweitrangig ist die Autorisierung des Fahrzeugnutzers, wenn es um das absichern des Wagens vor dem Diebstahl geht (sei es eine Codeeingabe auf einer speziellen Tastatur oder ein Ferndetektor). Das Wesentliche ist die Wirksamkeit der Sperre.
Im Fall von Fahrzeugen mit einem Benzinmotor betrifft der Eingriff meistens das Treibstoffsystem, bei Wagen mit Diesel- sowie LPG-Antrieb – die Zündung, bei Automatikgetriebe – den Anlasser.

3. Der Autoalarm mit der Benachrichtigungsfunktion
Diese Lösungen nutzen GPS- uns GSM-Module, dank welcher sie im Fall eines Einbruchs oder der Verlagerung des Fahrzeugs, den Nutzer per SMS oder Telefonverbindung über diese Tatsache informieren. Gleichzeitig versenden sie auch die Lokalisierungsdaten des Fahrzeugs zur dessen Ortung.

2.Das GPS-Lokalisierungssystem.
Ein Produkt und eine Dienstleistung in einem. Nach der Montage eines GPS und GSM-Moduls im Auto kann die Lage des Fahrzeugs laufend (in entsprechenden Zeitspannen) überprüft oder nach Bedarf abgefragt werden. Ein Lokalisierungssystem ist kein Antidiebstahlsystem, im Sinne dieses Wortes. Es erfüllt eine Hilfsfunktion bei dem Wiederfinden des Autos. Das Unternehmen, welches das System bedient, setzt nach der Information über den Diebstahl ihre Mannschaft ein, die in Zusammenarbeit mit der Polizei das Fahrzeug orten.
Eine Schwäche der Lösungen, die auf dem GPS/GSM-Signal basieren ist, dass sie von Signalstörern, die immer öfter von Dieben angewendet werden, geblendet werden.

1.Radiolokalisierungssystem
Dank der Resistenz gegen Störer, die allgemein von Dieben angewendet werden, erfreut sich das System einer großen Wirksamkeit bei dem Wiederfinden von gestohlenen Fahrzeugen. Es ermöglicht ihre Ortung auch dann, wenn das Fahrzeug in einer unterirdischen Garage versteckt wurde.

Quelle: //www.samar.pl

 

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