Lokalisierung bedeutet nicht nur GPS

dwlodarczyk
15 März 2016
Lokalisierung bedeutet nicht nur GPS

Wir hatten die Gelegenheit mit Gannet Guard Systems S.A., dem Unternehmen, das sich mit der Lokalisierung von gestohlenen Objekten beschäftigt, zu sprechen. Das Unternehmen ist in Polen seit 1997 tätig. Die Geräte, die Gannet Guard Systems S.A. anwendet, werden von der Firma selbst hergestellt und nutzen keine, auf dem kommerziellen Markt erhältlichen, Standardlösungen.

Wir wollten sehen welche Technologien sich in einer Situation bewehren, in der das allgemein bekannte GPS den Weg zu dem überwachten Objekt nicht findet.

elektroda.pl: Die GPS-Technologie hat einen sehr großen Bekanntheitsgrad. Empfänger, die eine globale Lokalisierung möglich machen finden wir sogar in Handys. Mit den Jahren werden die GPS-Module immer fortgeschrittener, manchmal verbinden sie sogar zwei Systeme (GPS, GLONASS usw.). Die Überwachung einer Fahrzeugflotte eines Unternehmens führt zur wachsenden Sicherheit sowie einer besseren Verwaltung. Finden wir in den Geräten, die zur Firmenflottenüberwachung verwendet werden, typische GPS-Empfänger oder braucht man dazu Geräte mit besseren Parametern oder Außenantennen?

Gannet: Die neuesten Empfänger ermöglichen eine höhere Genauigkeit und was damit verbunden ist, eine höhere Qualität der Dienstleistungen. Unsere Produkte bieten die neuesten technischen Lösungen, die angewandten Module bestehen aus zwei Systemen – GPS und GLONASS, man kann eine Außenantenne anschließen.

elektroda.pl: Die Fahrzeugumstände sind eine große Herausforderung für die Elektronik. Wie sieht die typische Lebensdauer eines GPS, der in Flottenfahrzeugen eingebaut wird, aus?

Bewahrheiten sich hier besser Geräte, die einem Service unterliegen können (offenes Gehäuse, austauschbare Elemente oder Module) oder sind Einweggeräte – in Harz begossene Würfel mit eingeführten Leitungen, besser?

Gannet: Alle unsere Geräte können einem Service unterliegen, wir verwenden keine Einwegelektronik oder gegossenen Lösungen an. Unsere Geräte haben eine hohe Qualität, sie sind zertifiziert und wurden unter verschiedenen schwierigen Bedingungen getestet, deshalb ist die Haltbarkeit der Elektronik sehr gut.

elektroda.pl: Wie wird also das genannte Gerät vor Einwirkungen der äußeren Bedingungen, wie Wasser, Feuchtigkeit oder Staub geschützt?

Gannet: Der Schutz der Geräte vor der Außenwelt ist für uns ein wesentliches Thema, auf das wir viel Druck legen. Auf Grund der hohen Qualität der Gehäuse, die wir einsetzen (das Gehäuse für GanTrack ist wasser- und staubdicht) sind unsere Module lange haltbar. Das Gehäuse wurde von dem Unternehmen ITD getestet und erhielt das Qualitätszeichen IP67 //www.gannet.pl/o-nas/certyfikaty/. Dank des Gehäuses funktioniert das Modul sogar unter Wasser (Diebstahl von Außerdeckmotoren, die unter Wasser versenkt werden). Die Module für Flottenfahrzeuge, von der GanFleet-Kategorie, haben eine Reihe von Möglichkeiten um das Modul vor Wasser, Staub, Feuchtigkeit zu schützen… Wir verfügen über spezielle gegossene Kabel sowie verschiedene Arten von Gehäusen (aus Plastik oder Gummi) GanFleet Protector Light, GanFleet Protector, GanFleet Protector II //www.gannet.pl/produkty/akcesoria/. Dank der erwähnten Lösungen bleiben unsere Module über viele Jahre hinweg ausfallfrei. Die Module bewähren sich in Baumaschinen (Wasser, Feuchtigkeit, Frost, Staub, Schwingungen) oder anderen Fahrzeugen, die ungünstigen Bedingungen für Elektronik ausgesetzt sind.

elektroda.pl: Können wir, wenn wir an Board ein Gerät haben, das das Versenden von Daten ermöglicht, etwas anderes als nur GPS-Koordinate verschicken? Sei es zum Beispiel Informationen über Alarmsituationen, Fahrzeugstand, Kühltemperatur, Audioaufnahmen, Fotos, Videos?

Gannet: Natürlich, die Kunden sind immer anspruchsvoller. Bei jeder Art von Geschäft stellen wir einen wachsenden Bedarf an schneller Information, über entsprechende Vorkommnisse, fest. Zu den häufigsten Alarmen, die außer den Standardalarmen eingestellt werden, gehören: Alarme über den plötzlichen Treibstoffverlust (LKWs, Baumaschinen), Alarme über das Verlassen der Arbeitszone, Alarme über die Anwendung eines Signalstörers, Sabotage, Starten des Fahrzeuges in den Nachtstunden, Fahrt ohne Genehmigung sowie die Kühltemperatur, Audioaufnahmen, Diagnoseinformationen…

elektroda.pl: Welche Möglichkeiten hat der Kunde aus Seiten des Überwacher s bei der Flottendatenanalyse? Bekommen wir ein Produkt, das über einen Browser weltweit zugängig ist? Ist die Software, die die Daten von den Flottenfahrzeugen abfängt, bei dem Datacenter des Kunden vorhanden? Ist es möglich sich an das API-System anzuschließen und einen Teil der Daten automatisch an andere Systemen des Kunden weiterzuleiten?

Gannet: Unser Produkt ermöglicht den Zugriff zu dem System über den WWW-Browser oder mobil (IOS, Android), alles befindet sich auf unserem Data Center und es besteht die Möglichkeit sich an das API-System anzuschließen um die Daten auf anderen Systemen des Kunden abzulesen. Als Beispiel können wir hier die Zusammenarbeit mit der Firma LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG nennen, an die wir Informationen über die Lage der Fahrzeuge weiterleiten.

elektroda.pl: Außer der Überwachung der Flotte kann die Verfolgung eines Fahrzeuges oder anderen Gutes, im Falle eines Diebstahls, von Wesen sein, doch das GPS-Signal ist nicht außerhalb des offenen Raumes, erreichbar. Wie weit kann ein GPS-Empfänger bei der Lokalisierung eines gestohlenen Fahrzeuges hilfreich sein?

Gannet: Leider bewehren sich Systeme, die an der GSM/GPS-Technologie aufgebaut sind, außerhalb des offenen Raumes nicht. Als einzige Hilfe und eine Ergänzung dieser Systeme dient das GanTrack-Radiosystem, welches ein gestohlenes Objekt mit einer Genauigkeit von bis zu 3 Zentimetern orten kann. Es hat keine Bedeutung, ob es sich in einer langen unterirdischen Garage oder in einer kleinen Garage in einer langen Reihe von Garagen befindet. Unser Radiosystem GanTrack ist eine einzigartige Lösung, die alle auf dem Markt erhältlichen Technologien vereint und anhand einer eigenen Energiequelle, unabhängig von der Fahrzeugelektronik, funktioniert. Viele Kunden, Einrichtungen wie die Polizei sowie Zertifizierende Institutionen, wie die Heiligkreuzer Technische Universität (Politechnika Świętokrzyska), die unserem GanTrack-Systemen die höchste Effektivitätsklasse „Extra” verleiht hat, können die Effektivität unseres Systems bestätigen.

elektroda.pl: Der Begriff Radioanpeilung ist vielen Nutzern des elektroda.pl bekannt. Eine effektive Bestimmung eines Standortes des Empfängers bedarf vieler stationärer Empfangsstationen oder mobiler Ortungsempfänger. Mit welcher Genauigkeit kann man die Quelle des Standortes eines Empfängers festlegen?

Gannet: Die Radioanpeilung, die auch anders Radioortung genannt wird, ist ein Element unserer Tätigkeiten, während der Suche nach einem gestohlenen Fahrzeug. Sie ermöglicht die Ortung eines Fahrzeuges auch an Orten, an denen andere Systeme schon längst versagt haben. Die Genauigkeit ist sehr hoch, was sich auf die Effektivität des Systems auswirkt. Zur Radioortung nutzt unsere Firma eigene stationäre Empfangsstationen (Masten) sowie auch mobile Empfangsgeräte in die unsere Flugzeuge oder Fahrzeuge ausgestattet sind. Zur präzisen Ortung verwenden wir Handgräte. Die ganze Ausrüstung inklusive der Software wird von uns selbst produziert und ist nicht allgemeint erhältlich.

elektroda.pl: Vielen Dank für das Gespräch. Die Antworten wurden für Euch von Dariusz Kwakszys – IT Manager bei Gannet Guard Systems S.A. vorbereitet.

Wie man sieht, kann ein GPS-System nicht immer die Lage eines gestohlenen Objekts festlegen. Vielleicht kann der kurze Bericht des elektroda.pl die Nutzer dazu anspornen eigene Tests mit dem Ausfall der Objektlokalisierung zu machen (man kann Drohnen, RC –Fahrzeuge, die schnell von der Sichtweite verschwinden, mit einem kleinem Ortungsempfänger ausstatten). Einfache Versuche kann man ohne großen Kostenaufwand durchführen, es reicht die Geräte während eines Fuchsjagt Spiels (man sucht nach dem versteckten Empfänger) zu beobachten. Es war interessant zu erfahren wie ein professionelles Unternehmen ihre Elektronik in Fahrzeugumständen absichert. Es ist sinnvoll eigene DIY-Projekte auch vor äußeren Bedingungen zu schützen, damit sie uns länger dienen.

Quelle: www.elektroda.pl

 

 

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