Ortung von gestohlenen Fahrzeugen – der Unterschied zwischen der GSM/GPS-Überwachung und dem Radiosystem

dwlodarczyk
22 Juni 2016
Ortung von gestohlenen Fahrzeugen – der Unterschied zwischen der  GSM/GPS-Überwachung und dem Radiosystem

Ein Überwachungssystem dient u.a. zur Ortung von gestohlenen Fahrzeugen damit sie zu ihrem Eigentümer so schnell wie möglich zurückkehren können. Man wendet dabei drei Lösungen an: Geräte die auf GPS/GSM aufgebaut sind, Lösungen die das Radiosignal nutzen sowie Systeme die beides verbinden. Was unterscheidet sie und welche sind am effektivsten?

Dank der Fahrzeuglokalisierungsfunktion ist das Überwachungssystem die beste Waffe im Kampf gegen den Autodiebstahl, im Prinzip aber die perfekte Lösung nach dem Diebstahl. Diese Meinung vertreten die Polizeibeamten von dem Fahrzeugdiebstahlbekämpfungsdezernat. „Module, die dazu dienen die Position der Fahrzeuge festzustellen, können den Diebstahl nicht verhindern, aber sie helfen dabei die Wagen zu orten, so dass die Polizisten ihren Tätigkeiten nachgehen und das „verlorengegangene Gut” den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben können – erklärt Dariusz Kwakszys, IT Manager bei Gannet Guard Systems.

Auf dem Markt sind drei Arten von Geräten, die der Fahrzeuglokalisierung dienen, erhältlich. Es handelt sich hier um:

  • GPS/GSM-Module, die vom Sattelitensignal und dem Mobilfunk Gebrauch machen,
  • Module, die auf der Radiotechnologie aufgebaut sind, die ein Radiosignal der hohen Frequenz senden,
  • Module, die beides verbinden, also die GPS/GSM- sowie die Radiotechnologie. .

Die erste Technologie erlaubt laufend die Lage des Fahrzeuges zu prüfen, die zweite eignet sich nur nach dem Diebstahl (im Moment der Aktivierung), die dritte verbindet die Eigenschaften beider Systeme.

Experten der Gannet Guard Systems sind sich darüber einig, dass das Radioüberwachungssystem ein weitgehend vollkommeneres Werkzeug als Lösungen, die ausschließlich auf der GPS/GSM-Kommunikation basieren und in Fahrzeugen und Maschinen angewendet werden, ist. Das resultiert u.a. aus der Stufe des Fortschritts der Module sowie aus offensichtlichen Gründen – des viel besseren Empfangs des Radiosignals als der Sattelitenverbindung.  Einfluss darauf haben einige Faktoren, zu den wichtigsten gehören die Genauigkeit der Ortung sowie keine Abhängigkeit von Telefon- und GPS-Signalanbietern.

Zu den 9 wichtigsten Unterschieden zwischen den GPS/GSM-Überwachungssystemen und der Radioortung gehören:

1. Das Radiosystem funktioniert anhand von Radiofrequenzen. Deshalb ist es auch dann möglich ein Fahrzeug wiederzufinden, wenn es in einem Stahlcontainer oder auf einem unterirdischem Parkplatz versteckt worden ist. „Radiowellen der hohen Frequenzen brauchen nur Mikrospalten um heraus zu gelangen” – erklärt Dariusz Kwakszys, IT Manager bei Gannet Guard Systems.

 

  1. Das Radiosystem ist unabhängig von Mobilnetzanbietern, im Gegensatz zu GPS/GSM-Systemen. Plattformen, die von der Sattelitenkommunikation Gebrauch machen brauchen für ihre Funktionstüchtigkeit eine aktive SIM-Karte, dank derer es zu einer einseitigen Kommunikation kommen kann, so dass man die Lage des Moduls feststellen kann. Im Fall des Radiosystems fällt dieses Problem weg.
  2. Das Radiomodul ist nicht an die Energieversorgungsquelle des Objekts angeschlossen und greift nicht in die Elektronik des Fahrzeuges ein, im Gegensatz zu dem GPS-System. Das Gerät nutzt seine eigene Batterie. Dies ermöglicht das System eigentlich an jedem Ort im Fahrzeug, ohne Zugang zum Elektrobünde, zu montieren. Es ist also schwerer für den Dieb das Modul zu finden und es zu entfernen.
  3. Man kann das Fahrzeug mit Hilfe des Radiosystems nicht laufend überwachen, es wird erst nach der Diebstahlmeldung geortet. „Es gibt keine Möglichkeit die Daten in der realen Zeit zu senden, dafür bräuchte man eine Verbindung mit den GPS-Sattellitten und dem Funkanbieter, der mit Hilfe des GSM-Netzes die Daten an den Server weiterleitet. Zur Lokalisierung des Objekts ist eine ganze Prozedur notwendig. Das Modul kann nur von unseren Einsatzkräften mit Hilfe des Radiolokalisierungsequipments aktiviert werden” –meint Dariusz Kwakszys.
  4. Nach der Installation befindet sich das Radiomodul in einem Schlafzustand. Es wird erst dann aktiviert, wenn die Notwendigkeit einer Ortung des Fahrzeugs aufkommt. Im Effekt wird die Batterie des Gerätes kaum beansprucht, so reicht sie sogar für 60 Monate.
  5. Das Radiosystem hat eine höhere Genauigkeit als GPS. „Die Genauigkeit ist so hoch wie überhaupt nur möglich und beträgt ein Paar Zentimeter. Sie erlaubt es aufzuzeigen wo genau im Auto das Gerät versteckt ist. Es gibt also kein Problem damit, festzustellen in welcher Garage das geortete Objekt sich befindet, sollte das Fahrzeug in einer Reihe von Garagen versteckt worden sein” – sagt Dariusz Kwakszys.
  6. Radiosysteme sind resistent gegen GPS/GSM-Frequenzstörer, da sie von dieser Art der Kommunikation keinen Gebrauch machen. Man kann deshalb davon ausgehen, dass wenn der Dieb das Gerät nicht findet und es nicht außer Gefecht setzt, das Fahrzeug wiedergefunden wird.
  7. Man kann das Radiosystem nicht scannen, da es keine Signale sendet. Aus diesem Grund kann der Dieb nie sicher sein, ob das Auto nicht abgesichert worden ist.
  8. Die Lokalisierung des gestohlenen Fahrzeugs wird nicht online durchgeführt. Nach der Ortung des Wagens startet das Überwachungsunternehmen die aktive Suche. „Um den Wagen oder die Maschine lokalisieren zu können müssen unsere Spezialisten mit Hilfe der Radiolokalisierungsausrüstung den Ort, an dem das Objekt versteckt worden ist anzeigen” – erklärt Dariusz Kwakszys, Angestellter der Gannet Guard Systems.

 

Quelle: //proseedmag.pl

 

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